Deutsches Bergschaf

Neben dem Deutschen Bergschaf (weiß) gibt es das Braune Bergschaf (ganz-farbig braun). Gezüchtet wird ein mittelgroßes Schaf mit unbewolltem, ramsnasigem Kopf und breiten hängenden Ohren. Die sehr lange Wolle hat einen Durchmesser von 32-36 Mikron (C- bis D-Feinheit). Die Schafe werden zweimal im Jahr geschoren. Das Schaf ist anspruchslos, steig- und trittsicher, was harte Klauen und korrekte Gliedmaßen voraussetzt. Die sehr lange Wolle bietet dem Schaf einen sehr guten Wärme- und Nässeschutz, was besonders bei der Älpung im Hochgebirge bei Niederschlägen von über 1000 mm im Jahr ein wichtiges Kriterium ist. Diese Eigenschaften prädestinieren das Bergschaf für die Landschaftspflege, besonders im Hochgebirge und im Alpenvorland, aber auch in rauen Mittelgebirgslagen. 

Kreuzungen mit Fleischschafböcken verbessern die Mastleistung und den Schlachtkörperwert der Kreuzungslämmer. Leistungen: tägliche Zunahme 250-350 g (je nach Fütterungsintensität und Mastverfahren), Schlachtausbeute 45-48 %

Herkunft/Verbreitung

Das Deutsche Bergschaf geht in seiner Abstammung auf das Stein- und Bergamasker-Schaf zurück. Ende der 30er Jahre wurde für alle Bergschafe ein einheitliches Zuchtziel unter der Bezeichnung Deutsches Bergschaf erarbeitet. Hauptverbreitungsgebiete sind die Alpen und der Voralpenraum. Das Braune Bergschaf ist vom Aussterben bedroht.

Widder

Aue

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