Graue gehörnte Heidschnucke – Herdbuchzucht
Züchter: Heidschnuckenschäferei
„Magerrasenbiotop“ Lautertal e.V.
Vors. Werner Eifert, Untergasse 2A, 36369 Lautertal (Vogelsberg)
Tel. 06643/1234; E-Mail:
weifert@web.de
Zu verkaufen:
Zuchtböcke G1, gekört alle Altersklassen
Muttertiere, Jährlinge und Lämmer
Rassenbeschreibung
Dieses mischwollige, silbergraue bis dunkelgraue Landschaf
hat sich den besonderen Verhältnissen der Heidelandschaft sehr gut
angepaßt. Schnucken sind anspruchslos, widerstandsfähig und
zur Landschaftspflege besonders geeignet. Als Voraussetzung dafür
wird auf korrektes Fundament und auf harte Klauen besonderen Wert gelegt.
Mutterschafe tragen sichelförmig nach hinten gebogene Hörner,
Böcke schneckenförmige Hörner. Kopf und Beine sind unbewollt
und schwarz.
Die Wolle hat einen Durchmesser von 38-39 Mikron (D-
bis E-Feinheit). Das äußere Vlies besteht aus grobem Oberhaar,
das innere Vlies aus feinerem weichen Unterhaar. Die Lämmer werden
schwarz und gelockt geboren, ihre Wolle verfärbt sich im ersten Lebensjahr.
Herkunft und Verbreitung
Die Heidschnucken sind eine sehr alte Rasse. Ursprünglich war diese Rasse nur auf den trockenen, nährstoffarmen Flächen der Lüneburger Heide verbreitet. Heute werden die Heidschnucken in ganz Deutschland von Liebhabern wegen Ihres Aussehens und der relativ problemlosen Haltung gezüchtet. Diese Rasse eignet sich durch ihre geringen Futter und Haltungsansprüche besonders zur Landschaftspflege auf Flächen mit geringem Nährstoffangebot.
Geschichtliche Entwicklung
Die Heidschnucke zählt in der Systematik der Schafrassen
zu den Grobwollschafen und in dieser Unterteilung zu den mischwolligen
Land- und Heideschafen. sie stammt aller Wahrscheinlichkeit nach von den
auf Sardinien und Korsika beheimateten Mufflons ab, die Vorfahren der kurzschwänzigen
Landschafe sind. Ursprünglich in dem großen Lebensraum der "Heideschafe
des Nordens" beheimatet, das sich von der Bretagne über Schottland,
Norddeutschland und Skandinavien bis nach Sibirien erstreckt, hat sich
heute die hauptsächliche Verbreitung auf die trockenen Heideflächen
des Lüneburger Raumes beschränkt. Die Heidschnucke fühlt
sich aber auch in anderer Umgebung wohl. Sie ist sehr anpassungsfähig
und seit vielen Jahren auch im Vogelsberg anzutreffen.
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Widder |
Aue |
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