Merinofleischschaf

Das Merinofleischschaf ist ein mittelgroßes Schaf mit guter Fruchtbarkeit und betonter Fleischleistung. Es ist besonders geeignet für futterwüchsige Böden in Acker- und Grünlandgebieten. Diese Rasse ist vom Aussterben bedroht. Die feine, weiße Wolle hat einen Durchmesser von 22-26 Mikron (A- bis A/B-Feinheit).

Das Merinofleischschaf eignet sich für die Hüte-, Koppel- und Stallhaltung. Es liefert beste Schlachtkörper.

Leistungsprüfungen: tägliche Zunahme 350-400 g, 2000-2100 StE je kg Zuwachs, Schlachtausbeute ca. 50 %

Herkunft/Verbreitung

Merinoschafe stammen ursprünglich aus Spanien. Der Name leitet sich vom Berber-Stamm der Ber-Merines her, die im 12. Jahrhundert von Nordafrika nach Spanien kamen und die Vorfahren der Merinos mitbrachten. Das heutige Merinofleischschaf ist im 19. Jahrhundert aus deutschen Merinos unter Einkreuzung französischer Merino-Kammwollschafe sowie englischer Fleischrassen entstanden.

Verbreitet ist es vorwiegend in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Widder

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