Erschienen im "Schlitzer Bote" am 26.04.2003
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Was gibt es nur für Mitmenschen: Dinge, die ein Hobby verderben können
Schlitz (hs). In der
Vergangenheit haben wir schon zweimal darüber berichtet, dass einem
Hobbyzüchter von Heidschnucken ein bzw. zwei Lämmer durch Rabenvögel
getötet wurden. In dieser Woche wurde er durch ein schreiendes
Muttertier seiner Herde darauf aufmerksam, dass deren
Zwillingslämmer in der Nacht zum Donnerstag gestohlen wurden. Eine
Tat, die sich durch ein nicht geschlossenes Tor bestätigt und die in
der Nachbarschaft des Züchters für erhebliches Unverständnis sorgt
und auch nicht zu verstehen ist. Das Muttertier ist ein Flaschenkind
gewesen, es geht auf die Menschen zu und hat damit den Diebstahl
erheblich erleichtert. Gerade im Frühjahr ist es für die
Schafzüchter eine nicht gerade leichte Arbeit, von den Muttertieren
verstoßene Lämmer mit der Flasche aufzuziehen, was auch zu einem
solchen Hobby gehört und viel Tierliebe bedarf. Unsere Fotos zeigen
das Mutterschaf, das uns bei der Fotoaufnahme entgegenkam und sicher
auf ihren Nachwuchs wartete sowie fünf Zwillingslämmer, die von
ihren Müttern verstoßen wurden. Sie erhalten alle vier Stunden je
250 Gramm Ersatz- Muttermilch. |