Zwei Lämmer von Krähen getötet

Schlitz (hs). Am Mittwoch und am Donnerstag musste der Besitzer einer Herde von Heidschnucken den Verlust von zwei neugeborenen Lämmern, die ganz offensichtlich von Krähen nach der Geburt getötet wurden, hinnehmen. Am Donnerstagmorgen wurde er durch die aufgeregten Schreie eines Mutterschafes auf die Situation aufmerksam und konnte drei dieser Vögel in der unmittelbaren Nähe des Lammes beobachten, wovon einer mit dem Schnabel auf das Neugeborene einhackte, außerdem zogen zwei Bussarde dicht über dem Ort des Geschehens ihre Kreise. Schon im vorigen Jahr hatte er durch die Rabenvögel ein Lamm verloren, so dass es nachvollziehbar ist, wenn er kein Verständnis dafür hat, dass die Jäger kaum oder gar nicht von der Lockerung des Jagdgesetzes, die Bejagung der Rabenvögel betreffend, Gebrauch machen. Eindeutige Beobachtungen bestätigen, dass die Rabenvögel und Greife Junghasen und auch frisch gesetzten Rehkitzen nachstellen und so mit für deren Rückgang verantwortlich sind. 
Auf Anfrage bei dem für die Jagd zuständigen Polizeibeamten, war zu erfahren, dass die Elster und Rabenkrähe, vom 1. 9. bis 31.3. in Hessen bejagt werden dürfen. Der Eichelhäher sei weiterhin davon ausgenommen, obwohl er zu den Rabenvögeln gehört. Unser Foto zeigt eines der beiden getöteten Lämmer, dem bereits vor Eintreffen des Besitzers ein Auge ausgehackt und die Schädeldecke zum Gehirn geöffnet wurde, was zum schnellen Ende des Lämmchens führte. Foto: hs

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