Waldschaf

Das Waldschaf ist ein kleines bis mittelgroßes, feingliedriges Schaf mit sehr harten Klauen. Die meist weißen Tiere sind überwiegend homlos, die Böcke meistens gehömt. Das Zuchtziel verlangt ein einfarbiges Vlies (Farbvarianten bis zu schwarz sind möglich), wobei die unbewollten Körperpartien gescheckt sein können. Die Mischwolle hat einen Durchmesser von 35-40 Mikron (D- bis E-Feinheit). Das Schaf ist äußerst robust, genügsam und wetterhart und daher für die Haltung auf extensiven Weidestandorten in den rauhen Mittelgebirgslagen sehr gut geeignet. Es zeichnet sich aus durch hohe Fruchtbarkeit (hohe Zwillingshäufigkeit) und gute Muttereigenschaften. Im Rahmen von Gebrauchskreuzungen ist ein wirtschaftlicher Erfolg in der Lämmerproduktion zu erzielen.

Herkunft/Verbreitung

Die im ostbayerischen Raum bodenständige Schafrasse ist durch Einkreuzung von Landschafrassen aus dem Zaupelschaf entstanden. Das Waldschaf ist in die Liste der vom Aussterben bedrohten Haustierrassen aufgenommen.

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